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Fräulein Renée und das kartografische Komplott

Fräulein Renée und das kartografische Komplott

Von Kaja Grimme, Umschlag von Corinna Böckmann

  • Historischer Kriminalroman mit queerfeministischer Protagonistin und aromantischem Sidekick
  • Witzig-kluge Dialoge, gewagte Ermittlungen und ein spannender Einblick in ein vergangenes Jahrhundert
  • Kartografie als Machtinstrument: Was, wenn Karten nicht die Realität, sondern eine konstruierte Wirklichkeit zeigen?
  • Spannend, detailreich und atmosphärisch dicht
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Ein rätselhafter Mordfall im Schatten der ehrwürdigen Geographischen Gesellschaft – Fräulein Renée und ihr Chronist ermitteln

Stuttgart, 1908: Der junge Dichter Caspar Schütze antwortet aus purer Verzweiflung auf eine seltsame Stellenanzeige – und landet als „Chronist“ bei der 17-jährigen Renée Graf, einer unerschrockenen Abenteurerin mit wachem Geist, einer metallenen Armprothese und einem Herzen, das gegen jede Konvention schlägt. Als die beiden in einem verfallenen Forsthaus eine Leiche entdecken, geraten sie in ein Geflecht aus Täuschung, kolonialer Macht und Habgier: Die Spur führt zur ehrwürdigen Geographischen Gesellschaft Württemberg, deren Mitglieder nicht nur von Expeditionen und Wissenschaft, sondern auch von Ruhm und Reichtum träumen. Während Renée sich mit Leidenschaft in die Ermittlungen stürzt und zugleich ihrer ersten Liebe, der selbstbewussten Lisbeth Kaufmann, begegnet, wird Caspar zunehmend mit seiner eigenen Identität konfrontiert: seiner Aromantik, seinem tiefen Bedürfnis, sich die Welt poetisch zu erschließen und seinem Wunsch, dem Zwang des Elternhauses zu entkommen. Dass Renée und Caspar versuchen, über eine Mitgliedschaft in der Geographischen Gesellschaft an Informationen über die Tote zu gelangen, bleibt indes nicht unbemerkt …

Geschrieben aus der Perspektive eines Ich-Erzählers mit ironisch-feinem Ton und getragen von einer Heldin, die mit ihrem Mut, ihrer Liebe und ihrem Zorn gegen ein ganzes Jahrhundert aufbegehrt. 

ab 14 Jahren
360 Seiten, 150 x 205 mm
Hardcover, mit Lesebändchen
farbige Vorsatzkarte
ISBN: 978-3-96594-378-0
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Kaja Grimme

Kaja Grimme

Kaja Grimme hat schon in einem Dörfchen in England, einer Millionenstadt in den USA und in drei verschiedenen Häusern in Stuttgart gelebt, ist aber am liebsten in ihren eigenen Geschichten zu Hause. Sie studiert Literaturwissenschaft am Bodensee und schreibt nachts Poetry Slams und Bücher voller Rätsel und Twists. „Das kartografische Komplott“ ist ihr erstes Jugendbuch.
Corinna Böckmann

Corinna Böckmann

Corinna Böckmann arbeitete bereits zur Schulzeit als Grafikerin und Illustratorin für verschiedene Agenturen. Als großer Nordsee-Fan zog es sie während der Studienzeit für einige Jahre nach Hamburg. Die Mutter von drei Kindern wohnt heute mit ihrer Familie und einem wuscheligen Pudel in der Nähe von Köln. Zusammen mit Andrea Poßberg gründete sie den Südpol Verlag für Kinder- und Jugendbücher.
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Pressestimmen

„Der Jugendroman, der Anfang des 20. Jahrhunderts spielt, ist nicht nur ein spannender Krimi, sondern überzeugt gleichzeitig mit eigensinnigen Hauptpersonen und Themen, die auch heutige Teenager bewegen.“

Antje Kunstmann, BRIGITTE

„Das ungewöhnliche Ermittlerduo Renée, eine selbstbewusste, lesbische Waise mit Armprothese, und der nonkonforme Caspar ergänzen sich perfekt. Mit scharfem Verstand gehen sie den Rätseln auf den Grund und wachsen einem dabei schnell ans Herz. Die Handlung bleibt bis zum Schluss überraschend und hält die Spannung konstant hoch. Handgeschriebene Textpassagen verleihen dem Roman zusätzlichen Charakter. Ein außergewöhnliches Debüt voller Abenteuer, Geheimnisse und liebenswerter Figuren – fesselnd, klug und originell erzählt.“

Martina Mattes, Eliport – Evangelisches Literaturportal e.V.

„Freche Dialoge, ein ungewöhnliches Detektiv-Duo, in das sich ein junges Lesepublikum gut einfühlen kann, und bis heute aktuelle Themen wie Kolonialismus, Ungleichheit, Frauenrechte machen die Lektüre von Kaja Grimmes Jugendbuch-Debüt zum spannenden Vergnügen. Dass der Mordfall, in den die reich verwaiste Renée mit ihrem frisch angestellten Chronisten Caspar schlittert, im Jahr 1908 spielt, vergisst man stellenweise und darf staunen, wie tief heutige Probleme wurzeln.“

Andrea Kachelrieß, Stuttgarter Zeitung 20.05.26

„Eine klare, moderne Erzählweise treibt den Plot voran, während zeittypische Nuancen das Flair der Jahrhundertwende authentisch einfangen. Besonders die Dialoge spiegeln das Gefälle zwischen der forschen Erbin und ihrem bedächtigen Chronisten wider. Diese Kontraste verleihen dem Roman eine feine Ironie und eine fast filmische Lebendigkeit. Dass Caspar selbst ein Geheimnis hütet und sich als weit weniger zuverlässiger Chronist erweist, als Renée ahnt, gibt der Geschichte am Ende eine zusätzliche, raffinierte Ebene.“

Andrea Wanner, TITEL kulturmagazin
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